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	<title>Gastbeiträge &#8211; Lila Träume</title>
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	<description>Meine Lebensreise mit MS</description>
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	<title>Gastbeiträge &#8211; Lila Träume</title>
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		<title>Mein Umgang mit Matzes Diagnose &#8211; von Julia Peters</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2019 16:41:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Matze und ich kennen uns bereits seit der Schulzeit und wie ich gerade errechnet habe, feiern wir dieses Jahr 10-jähriges. 10 Jahre Freundschaft, voller verrückten und lustigen gemeinsamen Momenten, für die ich unglaublich dankbar bin. Meine erste Erinnerung an unsere Freundschaft ist ein entspannter Shisha Abend bei ihm zu Hause. Plötzlich bekommt Matze nach Mitternacht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Matze und ich kennen uns bereits seit der Schulzeit und wie ich gerade errechnet habe, feiern wir dieses Jahr 10-jähriges. 10 Jahre Freundschaft, voller verrückten und lustigen gemeinsamen Momenten, für die ich unglaublich dankbar bin.</p>



<p>Meine
erste Erinnerung an unsere Freundschaft ist ein entspannter Shisha
Abend bei ihm zu Hause. Plötzlich bekommt Matze nach Mitternacht
Lust auf einen McFlurry. Gesagt-Getan: Innerhalb von 5 Minuten saßen
wir im Auto auf dem Weg zu McDonalds. Diese Erinnerung beschreibt
Matze generell ziemlich gut. Er ist einer der abenteuerlustigsten
Menschen die ich kenne. Dumme Ideen gibt es in Matzes Leben nicht,
denn er hat die Gabe mit seinem lustigen Wesen, selbst die
schlechtesten Ideen in die Besten zu verwandeln. 
</p>



<p>Weitere spontane Erinnerungen die mir gerade hochkommen sind nächtliche Anrufe an Donnerstagen und Samstagen, welches die Abende waren an denen Matze in seinem Lieblingsladen feiern war. Die Begrüßungen am Telefon waren z.B. „Ehy Julia, komm mich abholen, aber mit dem Bobbycar bitte!“, „Tschuliaaaa, komm wir gehen frühstücken-ich backe uns Brezeln“, oder „Julia, hol uns mit deinem Flatscreen Fernseher ab.“  Oder wie Matze an Fasching im Zwergenkostüm seine Schuhe verlor und in den frühen Morgenstunden nach einer wilden Feierei, 10km barfuß im Schnee direkt in die Schule zum Fußballturnier spazierte. Ich könnte unendlich weiter erzählen, denn fast jede Erinnerung an Matze bringt mich wieder zum Lachen.  </p>



<p>Eine
Erinnerung die mich nicht zum Lachen bringt, ist diejenige, als er
mich anrief um mir von seiner Diagnose zu erzählen. Einige Wochen
vorher hatten wir noch gemeinsam Silvester gefeiert und waren auf dem
Weg zum Feuerwerk, als seine gesamte linke Körperhälfte krampfte
und er in Schräglage weiterlaufen musste. Ich bat ihn noch seinen
Rücken mal abchecken zu lassen, es könne ja ein Bandscheibenvorfall
sein.</p>



<p>Zwei Wochen später kam der Anruf . Und wenn es eine Sache gäbe die ich rückgängig machen könnte, wäre es meine Reaktion darauf. Es war die unpassendste die ich hätte geben können: „Waaaaaaas? Fuuuuck Matze! Das tut mir unendlich Leid! Scheiße man..“. Genau solche Reaktionen wie meine, lösten Horrorszenarien und schlimme Gedanken in Matze aus, der gerade eine Diagnose bekam und selber noch gar nicht wusste, was es genau ist und für ihn bedeutete. Dank seiner Ehrlichkeit war das ein riesen Lernfaktor für mich: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>Reagiere nicht mit purem Schock, wenn du selber nicht sicher bist, was es überhaupt bedeutet.  </em></p></blockquote>



<p>Heute wäre meine Reaktion definitiv eine ganz andere, der Grund dafür ist Matze und sein Umgang mit der Krankheit. Er hat mir gezeigt, dass man MS unter Kontrolle halten und gut damit leben kann. Er ist nach wie vor einer der positivsten Menschen die ich kenne, voller Abenteuerlust und Spaß am Leben. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Anstatt zu hören, dass es ihm schlecht ging, erzählte Matze mir immer nur über seine Fortschritte und was er wieder machen könne. </p></blockquote>



<p>Ganz egal was kam, er schaffte es immer wieder aufzustehen und nach vorne zu schauen – ein wahres Stehaufmännchen eben. Ein Stehaufmännchen, von dem sich jede und jeder eine Scheibe abschneiden kann.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://lilaträume.de/wp-content/uploads/2019/12/c56d1912-519e-43a6-a87f-3ea92545fbc9.jpg" alt="" class="wp-image-249" srcset="https://lilaträume.de/wp-content/uploads/2019/12/c56d1912-519e-43a6-a87f-3ea92545fbc9.jpg 768w, https://lilaträume.de/wp-content/uploads/2019/12/c56d1912-519e-43a6-a87f-3ea92545fbc9-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>Matze mit einem Kumpel zu Besuch bei mir in Maastricht 🙂</figcaption></figure>



<p><em><strong>Geschrieben von Julia Peters.</strong></em></p>
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		<title>#nevergiveup</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2018 11:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Gastbeitrag von Tim Brückner Ich weiß es noch, als ob es gestern war, als ich von Matze ́s Erkrankung erfahren habe. Ich lag im Bett und habe eine Instagram Story gesehen, in der er markiert wurde mit dem Hashtag „nevergiveup“. Ich lag im Bett und dachte mir „Oh man. Hat sich der Kerl schon wieder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Gastbeitrag von Tim Brückner</em></h2>
<p>Ich weiß es noch, als ob es gestern war, als ich von Matze ́s Erkrankung erfahren habe. Ich lag im Bett und habe eine Instagram Story gesehen, in der er markiert wurde mit dem Hashtag „nevergiveup“. Ich lag im Bett und dachte mir „Oh man. Hat sich der Kerl schon wieder irgendwas beim Sport gerissen? Der klassische Kreuzbandriss? Oder mal wieder das Handgelenk gebrochen?“ Daraufhin habe ich ihn relativ locker angeschrieben und ihn gefragt, was denn dieses mal gerissen sei. Kurze Zeit später kam die Antwort, dass ihm MS diagnostiziert wurde. Als ich die Nachricht bekam, lief es mir eiskalt den Rücken runter, da ich durch ein freiwilliges soziales Jahr beim Roten Kreuz noch gut in Erinnerung hatte, wie heftig diese Krankheit verlaufen kann. Ich schrieb ihm noch, dass er auf jede Unterstützung von mir bauen kann und wenn er etwas braucht, bin ich für ihn da. Bis zum heutigen Tag, kann ich sagen, dass Matze nie zu mir kam um mich um etwas gebeten hat. Alles was ich seit der Diagnose mit Mathias erleben durfte, ließ mich jedes mal aufs Neue vergessen, welche harte Wendung sein Leben vor nicht all zu langer Zeit genommen hat. Ich habe mir lange überlegt, wie ich diesen „Gastbeitrag“ gestalten möchte. Ich, der Mathias nun mehr seit knapp 10 Jahren kennt, möchte euch allen den Mann hinter diesem Blog näher bringen. Alle, die ihn kennen, werden die nächsten Zeilen vermutlich mit einem leichten Lächeln auf den Lippen lesen und zustimmend nicken. Für alle die, die ihn nicht kennen. Das ist Mathias Fuzon!</p>
<p>Mathias oder wie ihn seine Freunde eigentlich nur nennen „Matze“ bzw. „Fuzon“ ist ein Freund der Sorte &#8211; Freund fürs Leben. Auch, wenn er vielleicht häufiger als andere Menschen herbe Rückschläge in seinem Leben hinnehmen musste, wie schwere Sportverletzungen oder eben seine Krankheit, hat ihm das nie die Lebenslust geraubt. Trotz allen Hindernissen gibt es kaum einen Menschen, mit dem ich so häufig ausgiebig gelacht habe, wie mit Matze. Seine Charakterstärke und die unbändige Lust ein erfülltes Leben mit seiner Familie, seiner Freundin Shima oder seinen Freunden zu haben, ließ ihn jede Hürde seines Lebens mit beachtlicher Leichtigkeit nehmen. Wenn ich auf die vergangenen 10 Jahre zurückschaue, fallen mir einige Momente ein, in denen ich mich immer auf ihn verlassen konnte.</p>
<p>Als mein Fußball-Trainer hat er mir zwei Jahre wahnsinnig viel Vertrauen entgegen gebracht, auch in Phasen, in denen es vielleicht nicht so gut lief. Und ich denke, alle die jemals unter ihm trainieren durften, werden bestätigen, dass er niemals einen Spieler einfach so hängen lässt. Durch seine positive Art auf und neben dem Platz, gelang es ihm immer wieder seine Spieler zu den Leistungen zu bringen, die er sich von ihnen erwartet hatte. Ich hoffe wirklich, dass ich noch mal die Chance bekomme unter ihm zu trainieren., denn diese zwei Jahre bei der SG Kirchheim waren schon ziemlich gute Jahre. Viel wichtiger sind allerdings die Erinnerungen abseits des Platzes. Wie ich kürzlich bei Facebook lesen konnte, sind Mathias und ich nun seit neun Jahren auf Facebook befreundet. Eine ziemlich lange Zeit. Eigentlich mein ganzes Erwachsenen-Leben. Daher gibt es unzählige Moment. Von wilden Partynächten, zu entspannten Abenden mit Fußball und Shisha bis hin zu einer kurzen Zeit der beruflichen Überschneidung. Auch, wenn alle Tage mit ihm verschieden abgelaufen sind und unterschiedliche Inhalte hatten, hatten die Tage trotzdem alle eins gemeinsam &#8211; Matze mit einem Lachen im Gesicht.</p>
<p>Ich möchte hier jetzt auch nicht zu tief in die Materie vordringen, diese neue Datenschutzverordnung erlaubt es mir leider nicht. Allerdings, kann ich abschließend sagen, dass Matze Fuzon für mich ein absolutes Vorbild ist. Ich bin ihm wirklich sehr dankbar, dass wir unsere Freundschaft über diesen langen Zeitraum wirklich auch noch weiterhin pflegen.</p>
<p>Ich hoffe, dass er uns alle noch sehr lange mit seinen dummen Ideen zum Lachen bringt.</p>
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